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175.000 Notrufe, 83.000 Einsätze: Die ILS Straubing in Zahlen

Veröffentlicht am 01.02.2018
Julian Fabi aus Deggendorf bei seiner Arbeit in der ILS: Auf den Bildschirmen sieht er die Standorte der Rettungsfahrzeuge im Einsatz, die Anrufe und die eingegangenen Notrufe. Sechs solche Arbeitsplätze stehen in der Leitstelle bereit, mindestens drei sind ständig besetzt. − Fotos: Binder
Leiter Gerhard Kleeberger in der Leitstelle: Auf sein gut qualifiziertes Team ist er mit Recht stolz.

82.992 Mal hat die Integrierte Leitstelle Straubing (ILS) im Jahr 2017 Einsatzfahrzeuge zu Unfallorten, Bränden oder Kranken geschickt. 24.899 dieser Fahrten waren Krankentransporte, 52.105 Notfall- und Notarzteinsätze, 2440 Mal wurden Helfer vor Ort und First Responder losgeschickt, 1860 Mal der Rettungshubschrauber. Dazu kamen knapp 19.000 Fehl- oder Hosentaschen-Anrufe und knapp 73.000 informelle oder Vermittlungs-Gespräche. Damit hat das Telefon mit der Nummer 112 etwa 175.000 Mal geläutet. Diese Zahlen haben der Leiter der ILS Gerhard Kleeberger und Teamleiter Andreas Estermeier vom Träger, der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München, am Mittwoch in der Jahrespressekonferenz in Straubing vorgelegt.

 

 

Kleeberger und Estermeier nutzten die Pressekonferenz für einen dringenden Appell: Bei nicht lebensbedrohlichen Krankheiten bitte die  116117 wählen – den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung. Dieser und die ILS arbeiten eng zusammen. Die ILS in Straubing ist eine von acht in Bayern, die unter dem Dach der BRK-Landesgeschäftsstelle stehen. Seit Oktober 2010 ist sie die einzige Stelle, über die in den Landkreisen Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und der Stadt Straubing zur nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr alarmiert wird.

 

Alarmiert werden von den 29 Disponenten, von denen zu jeder Tages- und Nachtzeit mindestens drei im Dienst sind, zwölf Rettungswachen, neun Notarztstandorte, insgesamt über 40 Einsatzfahrzeuge von Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst, der Rettungshubschrauber Christoph 15, die Helfer vor Ort und 314 Feuerwehren. Bei länger andauernden Einsätzen wird bei Bedarf auch das THW dazugerufen. Ebenso alarmiert die ILS die Intensivhubschrauber, den Neugeborenen-Holdienst, Berg- und Wasserrettung, Rettungshundestaffeln, Helfer vor Ort, die Krisenintervention und einige mehr. 1042 Mal haben die Disponenten 2017 auch über das Telefon eine Reanimation angeleitet.

 

Quelle: PNP 

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